Rose, Red oder Love – welches Valley in Kappadokien lohnt sich am meisten?
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Die schönsten Täler Kappadokiens zu Fuß entdecken und zwischen Feenkaminen, bizarren Felsformationen und spektakulären Aussichten durch das Rose Valley, Red Valley und Love Valley wandern.

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Die schönsten Valleys in Kappadokien – Love Valley, Rose Valley und Red Valley
Kappadokien ist vor allem für seine Heißluftballons und die berühmten Feenkamine bekannt. Doch mindestens genauso beeindruckend sind die zahlreichen Täler, die sich durch die außergewöhnliche Landschaft ziehen. Zwischen bizarren Felsformationen, Höhlen, alten Felskirchen und immer wieder neuen Ausblicken präsentiert sich Kappadokien hier von seiner vielleicht schönsten Seite.

Zu den bekanntesten Tälern rund um Göreme gehören das Rose Valley, das Red Valley und das Love Valley. Obwohl sie relativ nah beieinanderliegen, könnten sie landschaftlich unterschiedlicher kaum sein. Während das Rose Valley von hellen und teilweise rosafarbenen Felsen geprägt wird, leuchtet das benachbarte Red Valley vor allem im warmen Abendlicht in intensiven Rot und Orangetönen. Im Love Valley warten dagegen einige der wohl ungewöhnlichsten Feenkamine Kappadokiens.

Wir haben uns alle drei Valleys angesehen, sind stundenlang durch die außergewöhnliche Landschaft gewandert und haben dabei so einige kleine Abenteuer erlebt. In diesem Beitrag verraten wir euch, was Rose Valley, Red Valley und Love Valley voneinander unterscheidet, welche Wanderungen sich besonders lohnen und welches Tal uns am Ende am besten gefallen hat.
Wie sind die Täler in Kappadokien entstanden?
Wenn man zum ersten Mal durch Kappadokien fährt, kann man kaum glauben, dass diese Landschaft tatsächlich auf natürliche Weise entstanden ist. Ihre heutige Form verdankt die Region vulkanischer Aktivität und jahrtausendelanger Erosion. Vulkanische Ablagerungen bildeten unterschiedlich harte Gesteinsschichten, die anschließend durch Wind und Wasser immer weiter abgetragen wurden.
So entstanden im Laufe der Zeit die tief eingeschnittenen Täler, Felskegel und die für Kappadokien so typischen Feenkamine. Später machten sich auch die Menschen das vergleichsweise weiche Gestein zunutze und schlugen Wohnungen, Lagerräume, Taubenschläge und sogar ganze Kirchen in die Felsen. Diese Seite von Kappadokien kann man am besten in einem der Freilichtmuseen bestaunen. Doch dazu in einem anderen Beitrag mehr. Zunächst nehmen wir euch mit in die Valleys Kappadokiens.
Rose Valley – Kappadokien in Rosa
Das Rose Valley, auf Türkisch Güllüdere Vadisi, liegt zwischen Göreme und Çavuşin und gehört zu den bekanntesten Wandergebieten Kappadokiens. Seinen Namen verdankt das Tal den hellen Felsformationen, die je nach Tageszeit und Lichteinfall in Beige, Rosa und rötlichen Farbtönen erscheinen.
Zwischen den Felsen verstecken sich Höhlen, alte Taubenschläge und in den Fels geschlagene Kirchen.

Gleichzeitig führen die Wege teilweise vorbei an Weinbergen und Obstgärten, wodurch die Landschaft immer wieder ihr Aussehen verändert. Einen einzigen festgelegten Wanderweg durch das Rose Valley gibt es dabei nicht. Stattdessen ziehen sich verschiedene Pfade durch das Gebiet, die sich außerdem mit dem unmittelbar angrenzenden Red Valley verbinden lassen. Je nachdem, welchen Einstieg und welche Route ihr wählt, könnt ihr hier also eine kleine Runde oder eine ausgedehnte Wanderung unternehmen.
Unsere Wanderung durch das Rose Valley
Das Rose Valley haben wir gleich am ersten Tag unserer Reise besucht, da es in unmittelbarer Nähe zu unserer Unterkunft lag. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht, was uns erwartete und waren schon nach den ersten Metern vollkommen überwältigt von der außergewöhnlichen Landschaft, die sich vor uns auftat.

Solch bizarre Steingebilde, die links und rechts von uns und teilweise direkt vor uns in die Höhe ragten, hatten wir bis dahin noch nie gesehen. Irgendwie wirkt die gesamte Landschaft so unwirklich, dass man eher das Gefühl bekommt, durch einen künstlich angelegten Freizeitpark zu laufen als durch eine Landschaft, die über Jahrtausende ganz natürlich entstanden ist.
Feenkamine werden die charakteristischen Steinsäulen Kappadokiens genannt und in unseren Augen könnte der Name kaum treffender sein. Denn wenn man zwischen diesen bizarren Felsformationen hindurchwandert, fühlt sich die Umgebung tatsächlich ein bisschen wie ein Feenland an.

Da das Rose Valley unser erstes Valley in Kappadokien war, entschieden wir uns zunächst für eine kürzere Wanderung und starteten unsere etwa zweistündige Runde am Rose Valley 1 Trailhead. Dabei stellten wir ziemlich schnell fest, dass die Wanderwege in Kappadokien nicht gerade für ihre hervorragende Beschilderung bekannt sind. An einigen Stellen mussten wir ein bisschen suchen und überlegen, welcher der verschiedenen Pfade wohl der richtige sein könnte.
Überraschend fanden wir außerdem, wie wenige klassische Wandertouristen uns unterwegs begegneten. Die meisten Besucher scheinen sich auf die bekannten Aussichtspunkte oder kürzere geführte Touren zu beschränken. Für uns war das natürlich alles andere als schlimm, denn dadurch hatten wir einige der schönsten Orte auf unserer Wanderung tatsächlich komplett für uns allein.
Unser allerliebster Tipp fürs Rose Valley
Auf einer Wanderung durchs Rose Valley begegnet man einer traumhaften Landschaft nach der nächsten. Einer unserer liebsten Fotospots liegt allerdings ziemlich versteckt und wird schnell übersehen, wenn man nicht weiß, wonach man suchen muss.

Bei den Koordinaten 38°39’35.9”N 34°50’52.3”E findet ihr eine wunderschöne, natürlich entstandene Höhle im Fels. Durch die kleine Öffnung gelangt ihr in einen kleinen Mini-Canyon und bekommt ganz nebenbei ein tolles Fotomotiv mit ein bisschen Abenteuercharakter.
Red Valley – Kappadokien in Rot
Direkt neben dem Rose Valley liegt das Red Valley, auf Türkisch Kızılçukur Vadisi. Beide Täler gehen landschaftlich ineinander über und lassen sich deshalb wunderbar bei einer gemeinsamen Wanderung erkunden.

Der deutlichste Unterschied zwischen den beiden Valleys liegt, wie die Namen bereits vermuten lassen, in der Farbe des Gesteins. Während im Rose Valley eher helle und rosafarbene Felsen dominieren, treten im Red Valley kräftigere Rot, Orange und Ockertöne hervor. Besonders bei tief stehender Sonne kommen diese Farben zur Geltung, weshalb das Red Valley auch zu den bekanntesten Orten für einen Sonnenuntergang in Kappadokien gehört.

Wie im benachbarten Rose Valley findet ihr auch hier Höhlen, Taubenschläge und alte Felskirchen. Verschiedene Wanderwege führen durch die Landschaft und verbinden beide Täler miteinander, weshalb es sich anbietet, Rose Valley und Red Valley direkt miteinander zu kombinieren.
Unsere Erfahrung im Red Valley
Genau das hatten wir eigentlich auch vor. Gerne hätten wir Rose Valley und Red Valley miteinander verbunden und eine ausgedehnte Wanderung durch beide Täler unternommen. Leider hat uns das Wetter während unserer Reise einen Strich durch die Rechnung gemacht und auch der berühmte Sonnenuntergang über dem Red Valley blieb uns dadurch verwehrt.

Beeindruckt waren wir von der Landschaft trotzdem und selbst ein kurzer Besuch lohnt sich in unseren Augen. Der deutlichste Unterschied zum Rose Valley war für uns tatsächlich die Farbe des Gesteins. Ansonsten lassen sich beide Täler landschaftlich sehr gut miteinander vergleichen.
Wenn ihr ausreichend Zeit mitbringt, würden wir deshalb auf jeden Fall versuchen, beide Valleys miteinander zu verbinden. Solltet ihr euch allerdings aus Zeitgründen für eines entscheiden müssen, würden wir wahrscheinlich das Rose Valley bevorzugen, da wir die Landschaft dort als ein wenig abwechslungsreicher empfunden haben.
Unser allerliebster Tipp fürs Red Valley
Rose Valley und Red Valley sind wunderschön, um längere Wanderungen zu unternehmen. Wenn ihr allerdings schlecht zu Fuß seid oder schlicht keine Lust auf eine mehrstündige Wanderung habt, gibt es noch eine andere Möglichkeit, die Täler zu entdecken.

Bei einer Heißluftballonfahrt bekommt ihr einen spektakulären Blick auf die zerklüftete Landschaft rund um Göreme. Aus der Luft wirken die tief eingeschnittenen Täler und bizarren Felsformationen noch einmal völlig anders und gemeinsam mit den zahlreichen anderen Heißluftballons entsteht eine Kulisse, die für uns zu den schönsten Erlebnissen unserer gesamten Kappadokien Reise gehört.

Love Valley – Die kuriosesten Feenkamine Kappadokiens
Das Love Valley, auf Türkisch Aşk Vadisi, ist wahrscheinlich das Tal mit dem größten Wiedererkennungswert. Es liegt zwischen Göreme und Uçhisar und ist vor allem für seine außergewöhnlichen, teilweise mehrere Dutzend Meter hohen Feenkamine bekannt.
Und wenn man sich die Felsformationen etwas genauer ansieht, wissen wir wahrscheinlich alle, woher der Name Love Valley stammt. Die schlanken Felssäulen mit ihren breiteren Spitzen erinnern nämlich ziemlich eindeutig an überdimensionale Phallussymbole. :D

Auch wenn man es kaum glauben mag, sind natürlich auch diese ungewöhnlichen Formationen ganz natürlich entstanden. Unterschiedlich harte Gesteinsschichten wurden über Jahrtausende verschieden stark durch Wind und Wasser abgetragen. Härteres Deckgestein schützte dabei Teile des darunterliegenden weicheren Materials vor der Erosion und übrig blieben die heute so charakteristischen Felssäulen.

Das Love Valley lässt sich sowohl von oben als auch von unten entdecken. Von den Aussichtspunkten oberhalb des Tals bekommt ihr einen tollen Blick über die gesamte Landschaft, während verschiedene Wanderwege direkt zwischen den riesigen Feenkaminen hindurchführen. Wir konnten uns natürlich nicht entscheiden und haben deshalb einfach beide Varianten ausprobiert.
Unsere Wanderung durch das Love Valley
Als Erstes entschieden wir uns für die Wanderung. Diese kann von zwei Seiten gestartet werden, je nachdem, ob ihr im Love Valley beginnen oder eure Wanderung dort beenden möchtet. Wir entschieden uns für den Start am Özler Center Artısanal, wo wir unser Auto kostenlos abstellen konnten und von dort unsere etwa fünf Kilometer lange Wanderung starteten.

Wie wir es bereits vom Rose Valley kannten, war auch dieser Wanderweg nicht besonders gut ausgeschildert und vor allem den richtigen Einstieg hinunter ins Tal mussten wir zunächst ein bisschen suchen. Sobald wir den Abstieg gefunden hatten, war es allerdings deutlich einfacher, dem Pfad zu folgen und die anfänglichen Schwierigkeiten waren ziemlich schnell vergessen.
Denn die Wanderung durch das Love Valley gehört für uns definitiv zu den schönsten Wanderungen, die man in Kappadokien unternehmen kann. Zwischen den riesigen Felsformationen fühlt man sich teilweise tatsächlich wie in einer Märchenwelt und vergisst schnell, wie viel Zeit man eigentlich schon unterwegs ist. Immer wieder haben wir angehalten, um Fotos zu machen oder einfach nur die Aussicht zu genießen, wodurch aus fünf Kilometern bei uns schnell ein mehrstündiges Erlebnis wurde.

Nach unzähligen Foto und Aussichtstopps erreichten wir schließlich das Love Valley und hatten gerade noch ein paar Minuten Zeit, die Aussicht zu genießen, bevor sich ein heftiges Unwetter über uns ergoss. Zum Glück konnten wir uns noch rechtzeitig ins Keles Cafe retten und mussten dort erst einmal feststellen, dass unser Auto ungefähr fünf Kilometer entfernt am anderen Ende unserer Wanderung stand.
An einen Rückweg durch das Tal war bei diesem Wetter allerdings nicht mehr zu denken. Eine Schlucht hat bei Starkregen schließlich einen ziemlich entscheidenden Nachteil, denn das gesamte Wasser sucht sich seinen Weg durch genau diese tiefer liegenden Bereiche. Das Risiko wollten wir natürlich nicht eingehen.
Zum Glück waren wir nicht die Einzigen, die im Café vom Unwetter überrascht wurden. Ein Pärchen hatte auf einem nahe gelegenen Parkplatz geparkt und bot uns kurzerhand an, uns zurück zu unserem Auto zu bringen. So endete unsere Wanderung durch das Love Valley zwar vollkommen anders als geplant, aber dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb wird sie uns wohl für immer im Gedächtnis bleiben.
Unser allerliebster Tipp fürs Love Valley
Zusätzlich zum wunderschönen Wanderweg findet ihr am Love Valley auch einen unserer liebsten Aussichtspunkte, um die morgendlichen Heißluftballons über Kappadokien zu beobachten.

Vom Love Valley Lookout führen verschiedene Wege über die Anhöhen oberhalb des Tals und bieten spektakuläre Ausblicke in unterschiedliche Richtungen. Besonders am frühen Morgen, wenn die ersten Heißluftballons über den Felsen auftauchen, lohnt es sich, hier ein bisschen abseits des eigentlichen Aussichtspunktes entlangzulaufen und sich einen ruhigen Platz mit Blick über die Landschaft zu suchen.
Welches Valley in Kappadokien hat uns am besten gefallen?
Rose Valley, Red Valley und Love Valley zeigen drei unterschiedliche Seiten von Kappadokien und gerade deshalb würden wir eigentlich keines davon auslassen wollen. Wenn ihr genügend Zeit habt, lohnt es sich in unseren Augen definitiv, alle drei Täler zu besuchen.

Trotzdem gibt es natürlich ein paar persönliche Favoriten. Landschaftlich hat uns das Rose Valley am besten gefallen, während die schönste Wanderung für uns ganz klar durch das Love Valley führte. Gleichzeitig ist das Love Valley durch seine ungewöhnlichen Feenkamine wahrscheinlich auch das außergewöhnlichste der drei Täler und bietet in unseren Augen die schönsten Fotomotive.
Für einen Sonnenuntergang würden wir dagegen das Red Valley wählen, auch wenn uns dafür leider ein bisschen mehr Wetterglück gefehlt hat. Wenn wir uns am Ende tatsächlich auf nur ein einziges Valley beschränken müssten, würde unsere Wahl trotzdem auf das Love Valley fallen.
Unsere Tipps zum Wandern in Kappadokien
Wie viel Zeit sollte man für Kappadokien einplanen?
Wir persönlich würden für eine Reise nach Kappadokien mindestens eine Woche einplanen. Die Region ausschließlich auf die berühmten Heißluftballons zu reduzieren, würde ihr in unseren Augen nämlich überhaupt nicht gerecht werden. Mit einer Woche bleibt genügend Zeit, verschiedene Valleys zu erkunden und auch die vielen anderen Highlights Kappadokiens zu besuchen, ohne von einem Ort zum nächsten hetzen zu müssen.

Gerade im Rose und Red Valley gibt es zahlreiche Wanderwege und verschiedene Möglichkeiten, die Täler miteinander zu kombinieren. Wie viel Zeit ihr dafür benötigt, hängt deshalb stark von eurer gewählten Route ab. Wenn ihr die Landschaft wirklich zu Fuß erleben möchtet, würden wir lieber etwas großzügiger planen.
Welche Schuhe braucht man zum Wandern?
Für die Wanderungen durch die Valleys braucht ihr keine besondere Wanderausrüstung, feste und bequeme Schuhe würden wir allerdings auf jeden Fall empfehlen. Die Wege sind teilweise uneben und führen immer wieder über loses Gestein, normale Sneaker reichen unserer Meinung nach aber vollkommen aus.
Wasser und Sonnenschutz nicht vergessen
Viele Bereiche der Täler liegen vollkommen offen und bieten kaum Schatten. Gerade während der wärmeren Monate solltet ihr deshalb ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. Wie schnell sich das Wetter in Kappadokien allerdings auch in die andere Richtung verändern kann, durften wir bei unserer Wanderung durch das Love Valley selbst erleben. Vor einer längeren Tour lohnt sich deshalb auf jeden Fall auch ein Blick auf die aktuelle Wettervorhersage.

Wann ist die beste Tageszeit für die Valleys?
Welche Tageszeit sich am besten eignet, hängt vor allem davon ab, was ihr erleben möchtet. Rose und Red Valley sind besonders im späteren Nachmittagslicht wunderschön, wenn die warmen Farbtöne der Felsen stärker hervortreten. Das Red Valley ist außerdem für seine Sonnenuntergänge bekannt.

Wenn ihr dagegen die Heißluftballons über den Tälern beobachten möchtet, müsst ihr früh aus den Federn. Rund um den Sonnenaufgang steigen die Ballons über der Landschaft auf und besonders vom Love Valley Lookout habt ihr einen wunderschönen Blick auf dieses Spektakel.
Braucht man eine Wander App?
Wir würden euch auf jeden Fall empfehlen, eine Offline Karte auf dem Smartphone dabei zu haben. Die Beschilderung der Wanderwege hat uns in Kappadokien nicht wirklich überzeugt und gerade an größeren Abzweigungen war teilweise überhaupt nicht ersichtlich, welcher Pfad der richtige ist.
Ladet euch die entsprechende Region deshalb am besten schon vorher herunter. So könnt ihr auch dann euren Standort überprüfen, wenn ihr unterwegs keinen Empfang haben solltet.
Unser Fazit zu den Valleys in Kappadokien
Wer bei Kappadokien nur an Heißluftballons denkt, verpasst in unseren Augen einen ziemlich großen Teil von dem, was diese Region so besonders macht. Denn so spektakulär die Landschaft aus der Luft aussieht, mindestens genauso beeindruckend ist es, zwischen den riesigen Felsformationen hindurchzuwandern und Kappadokien aus nächster Nähe zu erleben.

Rose Valley, Red Valley und Love Valley haben uns dabei auf ganz unterschiedliche Weise begeistert. Während uns im Rose Valley vor allem die abwechslungsreiche Landschaft gefallen hat, beeindruckte das Red Valley mit seinen kräftigen Farben und das Love Valley bescherte uns eine Wanderung, die wir wohl allein aufgrund ihres ziemlich unerwarteten Endes niemals vergessen werden.
Für uns entfaltet Kappadokien deshalb erst durch die Kombination aus den berühmten Heißluftballons, den Wanderungen durch die verschiedenen Valleys und den historischen Freilichtmuseen seine ganze Magie. Wenn ihr also ein bisschen mehr Zeit mitbringt, packt unbedingt eure Wanderschuhe ein und entdeckt zumindest eines der Täler zu Fuß. Wir würden es jederzeit wieder tun.



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