Die schönsten Fotospots auf Lanzarote | Instagram Spots und Tipps
- Jasmin

- vor 24 Stunden
- 6 Min. Lesezeit
Die schönsten Fotospots auf Lanzarote inklusive Mirador del Río, Famara, Timanfaya und unsere liebsten Geheimtipps. All unsere Tipps mit Koordinaten, beste Tageszeit und alles was du wissen musst verraten wir dir hier.

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Lanzarote ist eine Insel der Kontraste. Schwarze Lava, weiße Architektur und tiefblaues Meer wechseln sich auf engstem Raum ab. Genau das macht Lanzarote in unseren Augen zu einem der fotogensten Reiseziele Europas. In diesem Beitrag zeigen wir dir die schönsten Fotospots auf Lanzarote inklusive praktischer Tipps für das perfekte Foto.
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Mirador del Río
Einer der spektakulärsten Aussichtspunkte der Insel ist der Mirador del Río.
Der Mirador del Río liegt im Norden Lanzarotes auf rund 475 Metern Höhe am Steilhang des Risco de Famara. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über den Atlantik, die Chinijo-Inseln und insbesondere auf La Graciosa. Bei klarer Sicht reicht der Ausblick sogar bis nach Montaña Clara und Alegranza.
Was den Mirador del Río so besonders macht, ist seine außergewöhnliche Bauweise. Der Aussichtspunkt wurde von César Manrique entworfen und nahezu vollständig in den Fels integriert. Von außen ist das Gebäude kaum sichtbar und fügt sich harmonisch in die vulkanische Landschaft ein.

Für einen Eintrittspreis von 8,50 € pro Person erhält man Zugang zur Panoramaterrasse sowie zu einem großen Café mit atemberaubender Aussicht. Hier werden lokale Speisen, Getränke und Weine angeboten. Zudem befindet sich im oberen Stockwerk ein kleiner Souvenirshop, der von einem Oberlicht gekrönt wird. Von hier aus genießt man einen der spektakulärsten Ausblicke der gesamten Anlage.

In der Regel ist der Mirador del Río gut besucht, vor allem zur Hauptsaison. Früh kommen lohnt sich, um die Aussicht in Ruhe zu genießen. Direkt vor dem Gebäude gibt es Parkmöglichkeiten, der Weg zum Eingang ist kurz und gut ausgebaut.
Adresse: Carretera de Ye, S/N, 35541 Haría – Lanzarote
Öffnungszeiten: Täglich 10:00 – 17:00 Uhr, Letzter Einlass 16:40 Uh
Eintrittspreis: 8,50 € p.P.
Las Grietas
Ein besonders eindrucksvolles Naturerlebnis auf Lanzarote sind die Las Grietas.
Unweit von Puerto del Carmen gelegen, verbergen sich diese schmalen Felsspalten im erstarrten Lavagestein. Sie sind durch vulkanische Aktivität entstanden und ziehen sich wie natürliche Schluchten durch die Landschaft, wodurch eine fast geheimnisvolle Atmosphäre entsteht.

Besonders faszinierend ist das Zusammenspiel von Licht und Schatten: Je nach Sonnenstand leuchten die Felswände in warmen Rot- und Brauntönen und lassen Las Grietas wie ein natürliches Kunstwerk wirken. Vor allem in den frühen Morgenstunden entfalten Stille und Ursprünglichkeit ihre volle Wirkung und machen diesen Ort zu einem echten Highlight der Insel, das unbedingt auf deiner Liste stehen sollte.
Wichtig zu wissen: Der Parkplatz befindet sich nicht direkt bei den Felsspalten.

Parken kannst du auf dem Wanderparkplatz bei folgenden Koordinaten: 28°58'32.5"N 13°37'57.0"W. Die Einfahrt ist nicht ausgeschildert und wird leicht übersehen. Von hier aus sind es etwa 1 km zu Fuß bis zu den Las Grietas. Du musst dafür nicht den Berg hinaufgehen, sondern einfach dem Weg geradeaus folgen, auch wenn ein Schild nach rechts oben weist. Der erste Zugang zu den Felsspalten befindet sich ungefähr bei 28°58'25.0"N 13°38'09.4"W.
Ähnlich wie der Mirador del Río sind auch die Las Grietas bei Besuchern sehr beliebt und können besonders zur Mittagszeit gut frequentiert sein. Daher empfehlen wir, so früh wie möglich vor Ort zu sein, um die besondere Magie dieses ursprünglichen Ortes in Ruhe genießen zu können.

Nationalpark Timanfaya
Der Nationalpark Timanfaya zählt zu den eindrucksvollsten Naturattraktionen Lanzarotes und steht sinnbildlich für die gewaltige Kraft des Vulkanismus.

Im Südwesten der Insel erstreckt sich eine weite Lavalandschaft, die durch die großen Ausbrüche im 18. und 19. Jahrhundert entstanden ist. Schwarze, rote und ockerfarbene Gesteinsformationen lassen die Region beinahe außerirdisch wirken und machen Timanfaya zu einem einzigartigen Naturraum.

Der streng geschützte Kernbereich des Parks kann ausschließlich im Rahmen der offiziellen Bustour „Ruta de los Volcanes“ ab dem Islote de Hilario besucht werden. Über die öffentliche Straße gelangt man zu einem Abschnitt, der durch einen Schlagbaum geschützt wird und nur gegen einen Eintrittspreis von 30 € pro Person befahren werden darf. Nach ein paar Kurven erreicht man den Sammelparkplatz vor einem Touristenrestaurant, von wo aus die Bustour ins Herz des Nationalparks startet. Vor der Tour kann man noch eine geothermische Vorführung miterleben, die anschaulich ist.

Alles in allem hat uns die Bustour jedoch nicht vollends überzeugt: Sie ist relativ teuer und die 35-minütige Fahrt wirkt angesichts der beeindruckenden Landschaft doch etwas kurz.
Besonders begeistert hat uns dagegen der öffentlich zugängliche Bereich am Rand des Nationalparks, vor allem die Umgebung rund um die Caldera de los Cuervos. Hier verlaufen öffentliche Straßen, und mehrere Wanderwege führen durch die beeindruckende Vulkanlandschaft. In dieser ruhigen, weitläufigen Umgebung lässt sich Timanfaya intensiv und ohne Zeitdruck erleben – für uns deutlich eindrucksvoller als die Bustour.

Adresse Einfahrt: Montañas del Fuego Timanfaya | CACT
Öffnungszeiten: Täglich 09:30 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass 15:45 Uhr oder bis zur Erreichung der Kapazitätsgrenze in der Hochsaison
Eintrittspreis: 30 € p.P.
La Geria
La Geria ist eine der ungewöhnlichsten und faszinierendsten Weinregionen Lanzarotes. Zwischen schwarzem Vulkanboden und kargen Lavafeldern erstrecken sich die Weinberge, die in halbrunden, steinernen Vertiefungen gepflanzt sind. Diese Technik schützt die Reben vor Wind und speichert die Feuchtigkeit des seltenen Regens – ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Mensch und Natur hier harmonisch zusammenarbeiten.

Die Landschaft wirkt fast surreal: Schwarze Lava, grüne Weinreben und vereinzelte weiße Gebäude schaffen einen unverwechselbaren Kontrast, der besonders bei Sonnenschein oder zum Abendlicht spektakulär wirkt. Viele Weingüter laden zu Verkostungen ein, sodass Besucher nicht nur die Landschaft, sondern auch die einzigartigen Weine Lanzarotes genießen können.

Beim Erkunden dieses Gebietes warten unzählige Fotomotive auf dich – lass dich einfach treiben und genieße diese außergewöhnliche, fast magische Landschaft.

Los Hervideros
Los Hervideros an der Westküste Lanzarotes beeindruckt durch zerklüftete Klippen und Höhlen, die aus Lava und Meer entstanden sind. Wenn die Wellen gegen die Felsen branden, spritzt das Wasser spektakulär durch Spalten empor – ein faszinierendes Naturschauspiel.
Besonders eindrucksvoll ist der Ort bei Sonnenuntergang, wenn das Licht die Felsen in warme Farben taucht und die Gischt im goldenen Schein glitzert. Ein kurzer Spazierweg entlang der Küste bietet perfekte Aussichtspunkte für Fotos und unvergessliche Momente.
Der Zugang ist kostenlos und das ganze Jahr über möglich – ideal für einen entspannten Abend in spektakulärer Kulisse.

Playa de Famara
Playa de Famara ist einer der beeindruckendsten Strände Lanzarotes und erstreckt sich über mehrere Kilometer unterhalb der majestätischen Steilküste des Risco de Famara. Der breite, goldene Sandstrand und das klare Wasser machen ihn sowohl bei Sonnenanbetern als auch bei Surfern beliebt.

Besonders eindrucksvoll ist die Kulisse: Die imposanten Klippen des Risco de Famara rahmen den Strand ein und verleihen ihm ein fast unberührtes, naturbelassenes Flair. Bei Ebbe laden die weiten Sandflächen zu ausgedehnten Spaziergängen ein, während bei Flut die Wellen perfekt für Wassersport geeignet sind.
Vor allem zum Sonnenuntergang entpuppt sich der Playa de Famara als magisches Fotomotiv, wenn das Licht die Klippen in warme Farben taucht und der Atlantik im goldenen Schein glitzert – ein Erlebnis, das unbedingt auf jeder Lanzarote-Liste stehen sollte.

Mirador de El Risco de Famara
Kommen wir zu den Geheimtipps der Insel: Wer eine außergewöhnliche Perspektive auf die Playa de Famara sucht, ist beim Mirador de El Risco de Famara genau richtig. Hoch oben auf der Steilküste des Risco de Famara eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama: Über den endlosen Atlantik, die imposanten Klippen und den weitläufigen Strand, der wie ein goldener Streifen zwischen Meer und Vulkanlandschaft liegt.

Der Aussichtspunkt ist ruhig und wenig besucht, sodass man die Weite und die Kraft der Natur in aller Ruhe genießen kann. Besonders bei Sonnenauf- oder -untergang entfaltet der Mirador seine volle Magie, wenn das Licht die Klippen in warme Farben taucht und der Playa de Famara im goldenen Schein glitzert.
Wer auf Lanzarote nicht nur die bekannten Highlights sehen, sondern auch einen stillen, beeindruckenden Aussichtspunkt erleben möchte, sollte sich diesen Geheimtipp keinesfalls entgehen lassen.

Piscinas Naturales Charcones
Ein weiterer Geheimtipp sind die Naturpools Piscinas Naturales Charcones beim Hotel Abandonado. Sie sind ein faszinierendes Naturphänomen an der Westküste Lanzarotes. In den natürlichen Steinbecken am Fuße der alten Hotelanlage sammelt sich bei Flut das Meerwasser des Atlantiks und bildet perfekte kleine Meerwasserpools. Die kristallklaren Becken wirken wie smaragdgrüne Oasen zwischen den schwarzen Lavafelsen und laden zum Staunen, Baden und Fotografieren ein.

Die Umgebung ist ruhig und kaum besucht, was den Ort zu einem echten Geheimtipp macht. Besonders bei Sonnenauf- oder -untergang entfaltet die Landschaft ihren besonderen Reiz: Das warme Licht taucht Felsen und Wasserbecken in leuchtende Farben und verstärkt den geheimnisvollen Charme des verlassenen Hotels. Achtung: Wasserschuhe nicht vergessen und bei Flut oder hohem Wellengang besonders vorsichtig sein!

Adresse Parkplatz: Aparcamiento Piscinas Naturales Charcones









































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